Unternehmenssteuerung
Erfolgreiche Unternehmenssteuerung zeichnet sich dadurch aus, dass strategische Zielsetzungen präzise formuliert, messbar gemacht und mit den operativen Zielen verzahnt werden. Versteht man Strategie als „Vorgehensweise zur Erreichung mittel- und langfristiger Unternehmensziele“ ist eine stringente und messbare Strategie die Basis für die operative Unternehmenssteuerung. Mit diesem Vorgehen stellt man sicher, dass das ganze Unternehmen auf allen Ebenen die formulierte Strategie umsetzt.
Aus der Strategie abgeleitet gilt es, das operative Geschäft über ein geeignetes Planungs- und Reportingsystem einer Steuerung zugänglich zu machen. Dies darf jedoch keine Einbahnstraße sein, sondern die Erkenntnisse des operativen Tagesgeschäftes müssen in regelmäßigen Zeitabständen wiederum den strategischen Zielsetzungen gegenübergestellt werden und gegebenenfalls Steuerungsmaßnahmen, Lern- und Anpassungsprozesse initiieren. Insofern bedingt eine integrierte Unternehmenssteuerung für uns die Etablierung zweier verbundener Regelkreise, den der strategischen und den der operativen „Welt“ (vgl. Grafik; klicken Sie auf die Grafik für eine größere Darstellung):
Strategische Unternehmenssteuerung
Im Rahmen der Strategischen Unternehmenssteuerung beraten wir unsere Mandanten in den zwei wesentlichen Phasen des Strategieprozesses:
• der Strategieentwicklung und
• der Strategieumsetzung.
Hierzu haben wir einen auf die Belange des Mittelstandes angepassten Strategieprozess und ein entsprechendes umsetzungsorientiertes Toolset definiert. Pragmatik und Robustheit stehen in unserem Ansatz der strategischen Unternehmenssteuerung im Vordergrund, denn letztlich geht es darum, die „Strategie zum Laufen zu bringen“.
In der Phase Strategieentwicklung unterstützen wir unsere Kunden bei der strategischen Analyse, der Formulierung von Mission/Vision und Zielpositionierung des Unternehmens sowie bei der Erarbeitung der Unternehmensstrategie. In der Regel ergänzen wir das vorhandene Wissen unserer Kunden durch unser Know-how sowie ggf. punktuell der Expertise externer Know-how-Träger. So erarbeiten, strukturieren und dokumentieren wir gemeinsam mit unserem Kunden die Unternehmensstrategie entlang unseres Strategiemodells.
Die Phase der Strategieumsetzung beginnt mit der Definition strategischer Ziele, der diesbezüglichen Messgrößen (Kennzahlen) sowie der Definition der jeweils zu erreichenden Zielwerte über mehrere Jahre (i.d.R. 3 bis 5 Jahres-Horizont). Denn nur eine Strategie die messbar ist, kann auch gesteuert werden. Darauf aufbauend werden zur weiteren Operationalisierung der Strategie die zur Erreichung der strategischen Ziele notwendigen Maßnahmen inklusive der erwarteten monetären Wirkungen (Erlöse, Kosten, Cashflow) erarbeitet. Den Abschluss bildet eine robuste strategische Mehrjahresplanung (GuV, Bilanz und Cashflow), in der das „laufende Geschäft“ sowie die Effekte aus den strategischen Maßnahmen quantifiziert sind. Diese strategische Mehrjahresplanung ist dann der Orientierungsrahmen und Ausgangspunkt für die operative Planung und damit letztlich auch für die Steuerung des operativen Geschäfts.
Die formulierten strategischen Ziele und Zielwerte, die definierten strategischen Maßnahmen sowie die Mehrjahresplanung bilden die Grundlage für die strategische Unternehmenssteuerung. Hierfür etablieren wir einen Strategiecontrolling-Prozess, der i.d.R. quartalsweise den Status der strategischen Zielerreichung, der strategischen Maßnahmen sowie Abweichungen aufzeigt und damit die Formulierung von Gegensteuerungsmaßnahmen initiiert.
Operative Unternehmenssteuerung
Zur Etablierung einer bzw. zur Verbesserung der operativen Unternehmenssteuerung unserer Kunden können wir unseren Mandanten in den folgen Themenbereichen Beratungsleistungen anbieten:
- Unternehmens- und Finanzplanung (GuV, Bilanz und Cashflow), Budgetierung, Forecasting
- Reporting, MIS und Kennzahlensysteme (Management-Reporting und Reporting für externe Adressaten).
- Kosten-, Erlös- und Ergebnisrechnung
(z.B. Deckungsbeitragsrechnungen etc.) - Operative Controlling-Prozesse
- Analyse und Konzeption des kaufmännischen Bereichs (Aufbauorganisation/ Prozesse/Instrumente)
- Unterstützung bei Softwareauswahl und -implementierung sowie
- Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter.
Zusammen mit einem Projektteam des Kunden entwickeln wir auf die jeweiligen Steuerungsbelange des Kunden angepasste Inhalte und Abläufe für Planung, Reporting, Rechnungswesen sowie Abweichungsanalyse und -steuerung. Hierbei steht die einfache Handhabbarkeit im Vordergrund, um unseren Kunden eine operative Unternehmenssteuerung mit einem optimalen Nutzen-/Aufwandsverhältnis zu ermöglichen.
Regelmäßig begleiten wir unsere Mandanten auch über die Konzeptphase hinaus in die Umsetzung. Neben inhaltlichen Tätigkeiten, wie z.B. Unterstützung bei der Erstellung von Unternehmens- und Finanzplanungen unterstützen wir bei der Auswahl und Implementierung der geeigneten Software sowie bei der Schulung und Qualifizierung der Mitarbeiter. Denn nur ein Konzept, welches umgesetzt und verstanden ist, bringt wirklichen Mehrwert.
Sofern die Projektnotwendigkeiten dies erfordern, können wir unsere Mandanten temporär durch erfahrenes Interim Management z.B. bei der Leitung des Finanzbereichs, bei der Erstellung von Konzernabschlüssen oder für einen bestimmten Zeitraum durch Übernahme von Buchhaltungsaufgaben (täglichen und monatlichen Buchhaltungsvorgänge) operativ unterstützen
Prozess-/Funktionsoptimierung
Um die strategischen Zielsetzungen vollumfänglich und konsistent in der Organisation zu verankern, sind oftmals auch Anpassungen in den funktionalen Bereichen wie z.B. im Einkauf oder im Vertrieb notwendig. So gibt es z.B. im Rahmen der Vertriebsoptimierung mehrere Handlungsfelder, von der Überführung der strategischen Leitplanken in die Vertriebssteuerung über die Neugestaltung der Vertriebsorganisation (z.B. Produkt- vs. Regionensicht) bis hin zum Auf-/ Ausbau eines an den strategischen Erfolgstreibern orientierten Reporting- und Planungssystems. Die strategiekonforme Steuerung der Vertriebsmitarbeiter erfolgt letztendlich durch ein auf monetären (Umsatz- und Ergebnisgrößen) wie auch qualitativen Werttreibern (z.B. Anzahl gewonnener Neukunden) basierenden Entlohnungssystems. Neben der Art und Anzahl der Performancekennzahlen stellen die Leistungsbeurteilung (z.B. Ist-Ist, Plan-Ist, ohne Budget) und der Rechenalgorhythmus zur Performancemessung (z.B. linear oder Rangbildung) die wesentlichen Stellhebel zur Ausgestaltung wachstums- und ertragsorientierter Entlohnungssysteme dar.

